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Künstliche Befruchtung - Medizin und Ethik

7. März 2018, 19.30 Uhr SAL Schaan

In-Vitro-Fertilisation - die Befruchtung im Reagenzglas - ist nach wie vor ein stark diskutiertes Thema. In Europa bleiben derzeit ca. zehn bis 15 Prozent aller Paare ungewollt kinderlos. Gründe dafür sind etwa hormonelle oder genetisch bedingte Störungen, eingeschränkte Spermienproduktion oder anatomische Ursachen, aber auch die Tatsache, dass sich viele Paare immer später für Kinder entscheiden. Das Durchschnittsalter bei Erstgebärenden lag vor 80 Jahren bei 24 bis 25 Jahren, 2010 bereits bei 29 bis 30 Jahren.

Wie kann man dem Kinderwunsch der Paare begegnen? Die moderne Medizin hat als Therapie unter anderem die In-Vitro-Fertilisation entwickelt, die den ethischen Grundlagen und Gesetzestexten des jeweiligen Landes zu folgen hat. Mit dem Spannungsfeld zwischen Medizin und Ethik beschäftigt sich diese Auflage des Mittwochforums.

Referent:

Dr. med. Maximilian Murtinger, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, Schwerpunkt Reproduktionsmedizin

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